Sonnencreme Test

Im Test: Sonnencreme

1
2
3

Sonnencreme: Sonne genießen nicht ohne Schutz

Scheint die Sonne, zieht es uns nach draußen. Das ist kein Wunder, tut sie doch unserem Gemüt gut. Auch zur Bildung von Vitamin-D ist unser Körper auf das Sonnenlicht angewiesen. Setzen Sie sich jedoch nicht ungeschützt der Sonne aus: Durch Sonnenbäder ohne Sonnenschutz riskieren Sie Hautkrebs und vorzeitige Hautalterung. Schuld an diesen schädlichen Auswirkungen ist die UV-Strahlung im Sonnenlicht. Ihr ständiger Begleiter durch die Sommerzeit sollte eine Sonnencreme bzw. für Ihren Hauttyp sein. Der Sonnencreme Test stellt Ihnen vor diesem Hintergrund empfehlenswerte Produkte vor, und bietet obendrein wertvolle Informationen zur Sonnenmilch.

Am stärksten ist die Sonneneinstrahlung an klaren Sommertagen in der Mittagszeit. Hautärzte raten, die Sonne in der Zeit von 11 bis 15 Uhr zu meiden. Führt Sie Ihr Weg dennoch durch die Mittagssonne, ist Ihnen eine Sonnencreme mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor ein wirksames Schutzschild. Doch Vorsicht, auch im Halbschatten ist auf Sonnencreme kein Verzicht!

Männer, Frauen, Kinder, sie alle benötigen einen effektiven Schutz vor der Sonne, doch ist der Bedarf an Sonnenschutz bei allen gleich? Herren der Schöpfung aufgepasst: In einer Studie der Ohio State University wurde festgestellt, dass Männer dreimal so häufig an Hautkrebs erkranken wie Frauen. Der Grund hierfür ist die geringere Konzentration an vor Hautkrebs schützenden Antioxidantien in der Männerhaut. „Mann“ sollte also nicht nachlässig sein, wenn es um seinen Sonnenschutz steht.

Große Vorsicht sollten gerade auch Eltern walten lassen: Achten Sie darauf, dass die Haut Ihrer Kinder mit einer zuverlässigen Sonnencreme geschützt ist! Die junge Haut ist nämlich besonders empfindlich. Gerade Babys sollten nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Sonne rundum geschützt sein. Damit sich der Schutz Ihrer Sonnenmilch richtig entfalten kann, gilt es, ein paar Anwendungshinweise zu beachten.

Zur richtigen Anwendung von Sonnencreme:

  • Gut gemeint ist nicht unbedingt gut gemacht: Das Sonnenschutzmittel bitte nicht einreiben. Werden Sonnencremes in die Haut einmassiert, verringert sich ihr Sonnenschutz. Eine kräftige Massage lässt fast den kompletten Sonnenschutz hinfällig werden. Der Grund dafür ist, dass UV-Filter nur auf der Hautoberfläche wirken, nicht aber in den tieferen Hautschichten.
  • Dass Nachcremen die Schutzzeit verlängert, ist ein Irrtum. Sie hält nur für eine gewisse Zeit. Zu deren Ablauf ist neuerliches Eincremen erforderlich. Selbst wenn eine wasserfeste Sonnencreme verwendet wird, ist das Eincremen auch nach dem Baden sinnvoll.
  • Wir alle haben die Situation schon erlebt: Bei den ersten warmen Sonnenstrahlen holen wir die Sonnencreme vom Vorjahr aus der Schublade und fragen uns, ob ihr Schutz noch besteht. Bei entsprechender Lagerung kann dies getrost mit "ja" beantwortet werden. Lagert das Sonnenschutzprodukt im Kühlschrank, bleibt sein UV-Filter mindestens drei Jahre haltbar.

In diesen Situationen ist Sonnenschutz besonders wichtig:

  • In dünnerer oder heißerer Luft (z.B. im Gebirge oder am Äquator).
  • In den Stunden mit der intensivsten UV-B-Strahlung , also zwischen 11:00 und 16:00 Uhr. Setzen Sie Ihre Haut in dieser Zeit ungeschützt der Sonne aus, wird diese nicht braun, sondern rot. Idealerweise lassen Sie es sich in den Sonnenspitzenzeiten im Schatten oder Halbschatten gutgehen.
  • Wenn etwas Reflektierendes in Ihrer Nähe ist (z.B. Wasser, Sand oder Schnee).
  • Generell im Gebirge: Pro 400 Höhenmeter nimmt die Intensität der Sonnenbrand verursachenden UV-B-Strahlung um 4 Prozent zu. In 2.000 Metern Höhe ist sie damit um 20 Prozent stärker als auf Meeresspiegelhöhe. Im Gebirge ist daher eine Sonnencreme mit einem Sonnenschutzfaktor über 30 zu empfehlen.
  • Als sogenannte „Sonnenterrassen“ sollten Schultern, Nase, Hände und Fußrücken stets durch Sonnencreme geschützt sein. Sonnenmilch gibt es auch für spezielle Körperbereiche, zum Beispiel Sonnencreme für das Gesicht.
  • Vergessen Sie auch nicht, gefährdete Stellen wie Augen, Lippen, Ohren und Kniekehlen mit Sonnenschutz zu versehen!
  • Gut zu wissen: Enthaarte oder rasierte Haut ist sensibel und sollte darum nicht sofort der prallen Sonne ausgesetzt werden.
  • Immer angesagt ist auch ein Schutz vor UV-A-Strahlung, welche die Hautalterung beschleunigt.

Sonnenschutz in jungen Jahren

Den Sonnenschutz für Ihr Kind möchten wir Ihnen ganz besonders ans Herz legen. Bis sie circa ein halbes Jahr alt sind, verfügen Babys praktisch über keinen körpereigenen Sonnenschutz. Sie direkter Sonnenausstrahlung auszusetzen, ist darum tabu und eine geeignete Sonnencreme fürs Baby sollte unbedingt Anwendung finden sollte. Der Sonnenschutzfaktor der Sonnenmilch für Ihr Kind sollte mindestens 15 betragen.

Dermatologen sind sich einig, dass Sonnenschutz auch für Teenager von größter Bedeutung ist. Im Alter zeigen sich 80 Prozent der vor dem 20. Lebensjahr durch Sonnenbrände erworbenen Hautschäden durch Altersflecken und Falten.

Sonnencreme, Sonnenmilch, Sonnenöl

Die Produktvielfalt im Verkaufsregal mit den Sonnenschutzprodukten stellt einen zunächst vor ein Rätsel: Ist eine Sonnenmilch, Sonnencreme oder ein Sonnenöl für die eigene Haut ideal? Mit der Sonnenmilch machen die meisten Anwender nichts falsch, denn sie ist für fast jeden Hauttyp geeignet. Ausgestattet mit einem höheren Feuchtigkeitsgehalt und niedrigeren Fettgehalt, zieht sie rasch ein. Sonnenmilch besitzt einen niedrigen bis mittleren Lichtschutzfaktor.

Die etwas gehaltvollere Sonnencreme eignet sich perfekt für Sonnenanbeter mit etwas trockenerer Haut. Diese versorgt sie mit reichhaltigen Fetten und bewahrt sie vor dem Austrocknen. Ihre Konsistenz ist fester und öliger als die der Sonnenmilch. Menschen mit fettigerer Haut sollten darauf achten, dass ihre Sonnencreme keinen zu hohen Fettanteil hat.

Das oft als „Turbo-Bräuner“ bezeichnete Sonnenöl ist meist nur mit niedrigem Lichtschutzfaktor erhältlich. Menschen mit schnell zur Rötung neigender Haut sollten lieber eine Sonnenmilch oder Sonnencreme mit höherem Lichtschutzfaktor verwenden. Haben Sie hingegen vorgebräunte und trockene oder normale Haut, ist das Sonnenöl womöglich Ihr Sonnenschutzprodukt. Die Poren fettiger Haut hingegen werden von dem Ölanteil und den Inhaltsstoffen verstopft. Besonders beliebt ist das Sonnenöl unter Südländern.

Grundsätzlich gilt: Hellere Hauttypen benötigen einen höheren Sonnenschutz. Sommersprossige Haut neigt besonders leicht zu Sonnenbrand. Vorsicht ist auch angesagt, wenn Sie viele Leberflecken haben. Zu viel Sonneneinstrahlung kann diese verändern und zu Hautkrebs führen.

Sonnenschutz und After Sun Produkte

Den Sonnenschutz runden die Sonnenbrille und Sonnenschutzbalsam für die Lippen ab. Es gibt sogar Bademode und Kleidung mit „eingebautem“ Sonnenschutz. Für Damen sollte Sonnenschutz Vorrang vor Make-up haben. Und mal ehrlich: Natürliche Sonnenbräune ist schon allein sehr anziehend. Auf Sonnencreme verzichten müssen Sie um diese zu erlangen nicht. Sie haben einmal doch zu viel Sonne abbekommen? – Ein After Sun Gel schafft Abhilfe. Gerade After Sun Gels mit Aloe Vera fühlen sich angenehm kühlend auf der Haut an und lassen Rötungen und Reizungen schneller abklingen. Sie beruhigen die Haut und versorgen sie mit Feuchtigkeit. Der erste Schritt hin zu einem sicheren Sonnenschutz ist jedoch der Kauf der richten Sonnencreme oder -milch.