Sonnencreme für Babys

Baby-Sonnencreme im Test

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Schützen Sie die Haut Ihres Babys durch Sonnencreme!

Ebenso wie uns Erwachsenen tut auch den Kleinsten der Aufenthalt im Sonnenschein und an der frischen Luft gut. Der Unterschied: Die Haut von Babys reagiert vielfach empfindlicher auf Sonneneinstrahlung. Sonnencreme für Babys sollte darum unbedingt auf ihre ungeschützten Hautstellen aufgetragen werden. Normale Babyhaut oder besonders sensitive Babyhaut – wählen Sie eine Sonnenpflege für Ihr Kind, welche genau auf seine Haut abgestimmt ist. Was es beim Kauf von Sonnenschutz fürs Baby und dessen Anwendung zu beachten gibt, verraten wir Ihnen hier.

Darf ich Sonnencreme fürs Baby verwenden?

Viele Experten raten davon ab, Babys im ersten Jahr mit Sonnencreme einzucremen. Genau gesagt empfehlen Ihnen die Deutschen Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention „die zarte Haut Ihres Kindes im ersten Lebensjahr nicht unnötig mit Sonnenschutzmitteln zu belasten“. Ein kompletter Verzicht auf Sonnenschutz ist damit nicht gemeint. Jedoch sollt Sonnencreme für Babys nur eingesetzt werden, wenn es unvermeidbar ist und nicht am ganzen Körper.
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Für den vorsichtigen Einsatz der Sonnencreme gibt es zwei Gründe:

  • Anders als bei Erwachsenen ist bei Babys die Hautoberfläche im Vergleich zum übrigen Körper größer. Die Menge an Chemikalien, welche Babys über Sonnencreme aufnehmen, ist somit im Vergleich wesentlich größer. Viele Sonnencremes beinhalten eine Reihe dieser Chemikalien, welche in die Haut einziehen.
  • Die Fähigkeit, zu schwitzen, um den Körper zu kühlen, ist bei Babys noch nicht ausgeprägt. Diese muss ihr Organismus erst noch erlernen. Da Sonnencreme das Schwitzen zusätzlich hemmen kann, sollte ihr großflächiges Auftragen vermieden werden. Kinder unter 12 Monaten sollten darum niemals am ganzen Körper mit Sonnenschutz eingecremt werden.

Wie und auf welchen Körperpartien kann man Sonnenmilch fürs Baby einsetzen? Tragen Sie die Babysonnencreme nur auf Körperstellen auf, welche sich nicht durch Kleidung bedecken lassen. Als Sonnenschutzprodukt für Ihr Baby kommt nur eine für Babys und Kleinkinder geeignete Sonnencreme in Frage.

Babysonnencreme kaufen

Etliche Sonnencremes für Erwachsene beinhalten chemische UV-Filter, allergieauslösende Stoffe oder Hormone. Gute Sonnencremes für Babys hingegen besitzen oft mineralische UV-Filter und sind frei von für Babys bedenklichen Inhaltsstoffen. Sonnenschutzprodukte mit Alkoholgehalt sind für Babys ebenfalls nicht die richtige Wahl. Schnell können diese die Babyhaut austrocknen.

Bevor Sie eine Sonnencreme für Babys kaufen, sollten Sie sichergehen, dass Ihr Baby diese verträgt. Testen Sie die Creme dazu an einer kleinen Hautstelle. Tritt schon bald nach dem Auftragen des Produkts eine Rötung auf, sollten Sie lieber zu einer sensitiven Babysonnencreme greifen. Diese verzichtet auf Reizstoffe wie Duftstoffe.

Wie viel Sonne vertragen Babys?

Ihr Baby braucht die Sonne, damit sein Körper Vitamin-D produzieren kann. Der direkten Sonne sollten Sie es aber möglichst nie aussetzen. Sein Hautschutz gegen UV-Strahlen muss sich nämlich erst noch entwickeln. Ohne Sonnenschutz treten Sonnenbrände bei Babys bereits nach 10 bis 15 Minuten direkter Sonneneinstrahlung auf. In der Sonnenhochphase zwischen 11 und 15 Uhr ist diese Gefahr am größten. Lassen Sie in dieser Zeit Ihr Baby daher im Haus oder im Schatten.

Schon 10 bis 15 Minuten im Halbschatten beugen bei Babys einem Vitamin-D-Mangel vor.

Ihr Baby vor Sonnenbrand schützen

Wann es zu viel Sonne abbekommen hat, merkt Ihr Baby nicht. Es ist nicht in der Lage, einen Sonnenbrand zu vermeiden und aus der Sonne wegzugehen. Am wichtigsten ist, dass Sie Ihr Kind vor der direkten Sonne schützen. Schirme oder Sonnensegel spenden Schatten. Doch auch im schattigen Bereich gilt es, bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang eine angemessene Babybekleidung:

  • eine lange, leichte Hose
  • ein weites Shirt mit langen Ärmeln
  • ein Sonnenhut (keine Baseballkappe, diese lässt den Nacken ungeschützt)
  • Babyschuhe oder -socken
  • eine Sonnenbrille, sollte Ihr Kind diese aufbehalten

Achtung: Ob zur Kühlung befeuchtet oder durchgeschwitzt – durchnässte Baumwollkleidung verliert ihren Sonnenschutz. Auf Nummer sicher gehen Sie mit Kleidung mit eingearbeitetem UV-Schutz. Der sogenannte UV-Protektions-Faktor sollte für Babybekleidung bei 30 liegen.

Baby-Sonnencreme richtig anwenden

  • Körperstellen, welche sich nicht bedecken lassen sollten Sie unbedingt durch eine milde Babysonnencreme schützen. Zu diesen Stellen gehören unter anderem das Gesicht, der Nackenbereich und die Handrücken. Ein wasserfester Sunblocker fürs Baby mit Lichtschutzfaktor 25 oder 30 bietet zuverlässigen Schutz.
  • Vergessen Sie nicht, dass Sonnencreme allein dem unmittelbaren Schutz der Haut dient. Den Aufenthalt Ihres Babys in der Sonne oder dem Halbschatten sollten Sie trotz aufgetragener Sonnencreme nicht verlängern. Ein Garant für die Vermeidung von Hautkrebs ist diese nicht. Wie bereits erwähnt, ist Babyhaut extrem empfindlich.
  • Cremen Sie Ihr Kind idealerweise 30 Minuten bevor Sie das Haus verlassen mit Sonnencreme fürs Baby ein. In dieser Vorlaufzeit kann sich die Schutzwirkung entfalten.
  • Alle zwei Stunden und nach dem Kontakt mit Wasser ist Nachcremen angesagt. Nachgecremt sollte selbst dann werden, wenn der Sunblocker wasserfest ist. Die Schutzzeit wird dadurch nicht erhöht, sondern der lückenlose Sonnenschutz gewährleistet.
  • Tragen Sie die Sonnencreme großzügig auf und vergessen Sie dabei Fußsohlen, Ohren sowie den Bereich um die Augen nicht

Sonnenbrand beim Baby behandeln

Einen Sonnenbrand bei Ihrem Baby sollten Sie durch Anwendung von Babysonnencreme und weiteren Sonnenschutzmaßnahmen unbedingt vermeiden. Dieser kann nämlich nicht nur sehr schmerzhaft für Ihr Kind sein. Epidemische Studien belegen zudem, dass Sonnenbrände und zu häufige Aufenthalte in der Sonne in der frühen Kindheit das Hautkrebsrisiko steigern. Nach einer australischen Studie lassen sich 4 von 5 Hautkrebserkrankungen durch achtsamen Sonnenschutz vermeiden.

Erleidet Ihr Baby dennoch einmal einen Sonnenbrand, muss dieser sorgsam behandelt werden. Ein Sonnenbrand 1. Grades wird bei Ihrem Baby oftmals erst sichtbar, wenn es wieder im Schatten ist. Er macht sich durch eine schmerzhafte Hautrötung bemerkbar, die einiege Zeit benötigt, um abzuheilen.

Noch größer sind die Schmerzen bei einem Sonnenbrand 2. Grades. Dieser lässt die Haut anschwellen oder Bläschen entstehen. Das Berühren der Haut ist schmerzhaft.

Ein Sonnenbrand 3. Grades entsteht allein durch große Hitzeeinwirkung. Diesen zu bekommen, ist nahezu unmöglich.

Behandlung eines Sonnenbrands:
  • Sonnenbrand 1. Grades: Legen Sie ein mit kaltem Wasser getränktes Kleidungsstück mehrmals am Tag für 10 bis 15 Minuten auf die in Mitleidenschaft gezogenen Hautstellen auf. Statt dessen können Sie Ihr Baby auch in lauwarmem Wasser baden. Das Einrühren von einem Teelöffel Backpulver ins Wasser verstärkt dessen Kühlwirkung und hilft, die Rötung zu reduzieren. Cremen Sie anschließend die Haut Ihres Babys mit einer Feuchtigkeitslotion auf Wasserbasis ein.
  • Sonnenbrand 2. Grades: Bei einem stärkeren Sonnenbrand mit Bläschenbildung der Haut ist der Kinderarzt zu konsultieren. Dieser verschreibt meist eine hautberuhigende Creme, eine Auflage zum Abdecken der Bläschen sowie Paracetamol für Kinder. In manchen Fällen sind jedoch die Anwendung einer antiseptischen Creme sowie ein Verband oder gar die Einweisung ins Krankenhaus notwendig.
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